Dr. Jörg Haider (* 26. 1. 1950 † 11. 10. 2008)

Jörg Haider (* 26. Jänner 1950 in Bad Goisern, Oberösterreich; † 11. Oktober 2008 in Lambichl, Gemeinde Köttmannsdorf, Kärnten)

Haiders Eltern, die 1945 heirateten, kamen aus unterschiedlichen Bildungsschichten. Sein Vater Robert Haider war Schuhmacher, die Mutter, geborene Rupp, die Tochter eines Gynäkologen und Primararztes am Linzer Allgemeinen Krankenhaus.

Jörg Haider besuchte von 1956 bis 1960 die Volksschule in Bad Goisern und anschließend bis 1968 das Gymnasium in Bad Ischl, wo er auch bei der schlagenden Schülerverbindung Albia aktiv war. Nach der Matura leistete er 1968–69 seinen Präsenzdienst als Einjährig-Freiwilliger. Sein Entlassungsdienstgrad war der übliche Wachtmeister (E-5).

Anschließend inskribierte Haider die Studienrichtungen Rechtswissenschaften und Staatswissenschaften an der Universität Wien, wo er 1973 zum Doktor der Rechte promoviert wurde. Während dieser Zeit war er in der fakultativ schlagenden Burschenschaft Silvania Wien aktiv, in der er nach dem Studium weiterhin als Alter Herr Mitglied war. Danach arbeitete er unter anderem mit Peter Kostelka SPÖ bis 1976 als Universitätsassistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien unter Günther Winkler.

Beruflicher Werdegang:

1970–1974 Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend

1974 Mitglied des Bundesparteivorstandes der FPÖ

1976–1977 Angestellter der Firma Kostmann, Klagenfurt , Unternehmer

1976–1983 Landesparteisekretär der FPÖ Kärnten

1979–1983 Abg. zum Nationalrat (XV.–XVI. GP) FPÖ

1983–1986 Mitglied der Kärntner Landesregierung

1983–1998 Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten

1986-1989 Abg. zum Nationalrat (XVII. GP) FPÖ

1986–1989 Klubobmann der FPÖ

1986–2000 Bundesparteiobmann der FPÖ

1989–1991 Landeshauptmann von Kärnten

1991–1992 Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten

1992-1999 Abg. zum Nationalrat (XVIII.-XX. GP) FPÖ

1992–1999 Klubobmann der FPÖ

seit 8.4.1999 Landeshauptmann von Kärnten

2003–2005 Mitglied des Österreich-Konvents

April 2005 bis Mai/Juni 2006 Bündnisobmann des BZÖ

Landesparteiobmann des BZÖ

2008 Bündnisobmann des BZÖ

2008 Spitzenkandidat des BZÖ bei den Nationalratswahlen am 1. Oktober dJ

Am 11. Oktober 2008 verstarb Jörg Haider unter ungeklärten Umständen auf der Loiblpass-Bundesstraße südlich von Klagenfurt. Der Tod des Kärntner Landeshauptmanns und Obmann des BZÖ Jörg Haider hat in ganz Österreich Bestürzung ausgelöst. In Kärnten herrschte kollektive Trauer. Freunde und Weggefährten, Kollegen sowie politische Gegner aus ganz Österreich kondolierten.

Quellen: Wikipedia, die freie Enzyklopädie, NEWS und BZÖ.at

  • Fast die ganze Wahrheit über die Dr. Jörg Haider Gebetsliga

    2009 war die Jörg Haider Gebetsliga ein Scherz. Eine kleine (wie ich finde lustige) Website die den „Haider-Kult“ des BZÖ bzw. der FPK verspotten sollte. Es war nie meine Absicht religiöse Gefühle zu verletzten oder pietätlos aufzutreten. Pietätlos handelten vielmehr die Leute, die einen Toten für ihre Zwecke einspannen woll(t)en, egal welche das waren/sind. Fast die ganze Wahrheit über die Dr. Jörg Haider Gebetsliga >> hier weiterlesen
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